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Unter dieser Rubrik möchte ich Gedanken und Geschichten zum Hintergrund meiner Kunst und einzelner Bilder erzählen.

 

Als ich das erste Mal gefragt wurde: „Warum malst Du denn Himmel?“ konnte ich auch nach einiger Überlegung keine Antwort darauf in meinem Verstand finden. Da wurde mir klar, dass dieser Grund auf einer anderen Ebene in mir existieren muss. Etwas ist da, das mich vor ein paar Jahren veranlasst hat, statt reiner Farbkompositionen Himmel zu malen. Und dieses „Etwas“ lässt mich jetzt auch häufig Fotos vom Himmel aufnehmen, die dann Eingang in meinen Instagram-Kanal finden (https://www.instagram.com/himmel_ueber_wolken/).

 

Ohne weiter ins Detail gehen zu wollen, ist daher jetzt meine Antwort: „Weil ich muss.“ Es drängt mich einfach dazu. Sobald ich vor einer leeren Leinwand stehe, geht es nur noch um die grobe Farbwahl. Das (Haupt-)Motiv ist klar. Zumindest jetzt. Künftige Entwicklungen nicht ausgeschlossen.

 

Ich beginne immer in der Bildmitte und arbeite dann nach oben und nach unten. Die Details ergeben sich dabei intuitiv. Diese haben sich auch im Laufe der Zeit entwickelt. 

 

Der Mond zum Beispiel spielt so ziemlich von Anfang an eine zentrale Rolle. Er ist so wunderschön anzuschauen und dabei immer anders, ich freue mich jedes Mal über seinen Anblick. Wie viele Menschen nehmen ihn noch wahr? Schauen ihn wirklich an? Ich denke, leider die Allerwenigsten. Dabei ist sein Einfluss auf uns doch immens – nicht nur rein physisch gesehen. Daher steht er manchmal im Mittelpunkt meiner Werke, aber auch mal am Rand; mal ist er voll, mal kaum zu sehen. Aber immer ist er da.

 

Die Vögel symbolisieren Leichtigkeit und die Möglichkeit, sich über die Dinge zu erheben. Mittlerweile sind es meistens drei oder auch zweimal drei, also eine Anzahl, welche die Trinität (z.B. Vater, Sohn und Hl. Geist; Körper, Geist und Seele), die in vielem steckt, deutlich macht. 

 

Der Turm bzw. die Ruine ist ein weiteres Detail, welches auf meinen Bildern zu finden ist. Ob rechts oder links, immer ist er ein Sinnbild für das (vergängliche) menschliche Tun im Außen. Ergebnisse dieses Tuns, zumeist Dinge, bestehen und vergehen. Nichts davon hat, entsprechend dem grundlegenden universellen Gesetz des Rhythmus, Bestand auf Ewigkeit.

 

 

 

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 „Die Farbe ist der Ort, wo unser Gehirn und das Weltall 

sich begegnen.“ 

 

(Paul Cézanne, Maler, 1839-1906)

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